Austernfischer

Raymond Loyal Wildlife -

Watvögel - Limikolen

Du interessierst dich für die große Gruppe der Watvögel? Hier bist du richtig. 

Zu den Watvögeln oder Limikolen gehören Austernfischer, Säbelschnäbler, Triele, Regenpfeiferartige und Schnepfenvögel. 

Watvögel - Limikolen

Zu den Watvögeln oder Limikolen gehören Austernfischer, Säbelschnäbler, Triele, Regenpfeiferartige und Schnepfenvögel. Watvögel sind überwiegend langbeinig und leben vornehmlich an den Küsten oder im Binnenland in Feuchtgebieten oder an Ufern. 
Zu den Zugzeiten im Frühjahr und im Herbst können Watvögel in große Trupps auf den Wattflächen während der Ebbe beobachtet werden. 
Watvögel oder Limikolen ernähren sich von Würmern, Mollusken, Insekten, Larven, kleinen Krebsen und kleinen Fischen, auch Pflanzen kommen im Speiseplan vor.
Als Nistplatz reicht den Watvögeln meistens eine einfache Bodenmulde.

Der Sanderling (Calidris alba)

Was ist ein Sanderling?

Der Sanderling ist ein Brutvogel der Hocharktis. In unseren Breiten kommt der Sanderling als Zugvogel vor und ist vor allem im Bereich der deutschen Bucht, im Wattenmeer zu beobachten. 

Sanderling
Sanderling

Steckbrief: Sanderling

Brutzeit - Größe - Gewicht - Alter - Nahrung - Lebensraum - Biologie - Bilder


Systematische Einordnung:

Ordnung: Regenpfeiferartige (Charadriiformes)

Familie: Schnepfenvögel (Scolopacidae)

Gattung: Strandläufer (Calidris)

Art: Sanderling 

 

Beschreibung

Wissenschaftlicher Name: Calidris alba

Artname in Englisch: Sanderling

Artname in Französisch: Bécasseau sanderling.

Vorkommen / Verbreitung:  Brutvogel der arktischen Tundra, auf den Inseln des arktischen Kreises; Nordkanada, Grönland, Taymir (Sibirien)

 

Wanderungen: Zugvogel; Langstreckenflieger während der Zugzeit. 

Überwinterung: in gemäßigte Breiten. Abhängig von der jeweiligen Brutpopulation bis Südamerika, Südafrika oder Australien. 

 

Lebensraum: Steinige Tundralandschaft; während des Zuges hauptsächlich an Meeresküsten mit flachem Sandstrand, Wattenmeer. Nur selten an Binnengewässern.

Verhalten: tagaktiv

Kennzeichen: ungefähr Starengröße, knapp größer als Alpenstrandläufer. 

Kräftiger Schnabel. Breiter weißer Flügelstreif, dunkel umrandet. Schwarzer Flügelbug. 

Prachtkleid im Frühjahr mit scharf abgegrenztem Kopf und Brustband in grau und rotbraun, im Juli-August Kopf und Brust rotbraun. Oberseite schwärzlich
 Schlichtkleid wirkt einfarbig in hellem grau an Flügel und Rücken; Armdecken und Schirmfedern mit weißem Rand.

Beine dunkel; Schnabel dunkel

Der Sanderling wirkt insgesamt sehr hektisch. Bei der Nahrungssuche rennt der Sanderling an den auflaufenden Wellen auf und ab. Dabei ist kennzeichnend ein stetes Vor- und Zurücklaufen, dabei wird dauernd gepickt. An ruhigen Strandabschnitten, wo nur wenig Menschen sind, lässt sich der Sanderling teilweise nicht durch den Menschen stören und läuft einem fast vor die Füße. 

Größe: 18-21 cm

Gewicht: 45-65 g

Spannweite: 40-45 cm

Stimme: kräftiges „plitt“ oder „wick“

Geschlechtsreife: nach einem Jahr

Paarungszeit: später April; monogame Verbindung. 

Bruten: max. 1 Jahresbrut

Brutzeit: Mai bis Juli

Nest: Bodenbrüter, Nestplatz auf trockenen Erhebungen in der Tundra, mit Halmen und Moosen spärlich ausgelegt.

Nistplatz: Nestplatz auf trockenen Erhebungen in der Tundra

Gelege: 3- 4 Eier.  

Nachgelege: Zweitgelege möglich

Legeabstand: 30-36 Stunden; ca. 1,5 Tage

Brutbeginn: mit Ablage ersten Ei, beide Altvögel brüten

Brutdauer: 24-27 Tage

Nestlingsdauer: Nestflüchter 

Flügge: 17 Tage

Selbständig: nach 21 Tagen

 

Nahrung: Insekten und Pflanzenteile

 

Lebensdauer: Höchstes nachgewiesenes Alter 16 Jahre

Feinde: Nesträuber, Insektenmangel, Wetter

Jagdzeit: Nein. Naturschutz

Sanderling auf Schlickflächen

Sanderling Calidris alba
Sanderling Calidirs alba

Alpenstrandläufer (Calidris alpina)

Was ist ein Alpenstrandläufer?

Der Alpenstrandläufe gehört zu den Kleinen Strandläufern und kommt in Deutschland nur in kleinen Brutpopulationen an der deutschen Ostseeküste vor. Ansonsten ist der Alpenstrandläufer als Zugvogel Gast auf dem Durchzug oder Wintergast. Als Trittstein und Überwinterungsgebiet kann er im Wattenmeer beobachtet werden. 

Steckbrief: Alpenstrandläufer

Brutzeit - Größe - Gewicht - Alter - Nahrung - Lebensraum - Biologie


Systematische Einordnung:

Ordnung: Regenpfeiferartige (Charadriiformes)

Familie: Schnepfenvögel (Scolopacidae)

Gattung: Strandläufer (Calidris)

Art: Alpenstrandläufe 

 

Beschreibung

Wissenschaftlicher Name: Calidris alpina

Artname in Englisch: Dunlin

Artname in Französisch: Bécasseau variable.

Vorkommen / Verbreitung:  Das Verbreitungsgebiet umspannt die gesamte Nordhalbkugel der Erde. Alaska, Kanada, Grönland, Island, Norwegen, Schweden, Finnland, Russland – Halbinsel Kamtschatka, Sachalin, Barentssee; deutsche Ostseeküste

 

Wanderungen: Teilzieher / Zugvogel; großes Migrationsgebiet in Kanada, Osthälfte USA und Rocky Mountains bis zur Westküste

Überwinterung: Küstengebiete Irland und England. Nordseeküsten – Wattenmeer, Dänemark, Deutschland, Niederlande, Nordseeküste Belgien und Frankreich; Atlantikküste Frankreich, Spanien, Portugal; lokal im spanischen Binnenland; Mittelmeerküste Spanien und Frankreich, Italien, Sardinen, Sizilien; Küstenlinie Adria, Griechenland, Türkei, Nordafrika, Westafrika (nördlicher Teil), Zentralafrika, Nilgebiet, Ägypten, Küstenlinien der arabischen Halbinsel, Mesopotamien, Afghanistan, Pakistan, Indien, Südostasien, Südkorea, Japan, Westküste Kanada, Alaska südlicher Küstenstreifen. Westküsten USA und Mexiko, Ostküste USA und Mexiko

 

Lebensraum: Moostundra, sumpfige Wiesen, Moore und Heidegebiete, an der Küste auch Salzsümpfe. Außerhalb der Brutzeit auf Schlickflächen an der Küste, größere Binnengewässer

Verhalten: tagaktiv

Kennzeichen: ungefähr Starengröße. 

Brutkleid mit rotbrauner, schwarzgefleckter Oberseite, schwarzer Fleck am Bauch. Im Flug auf Schnabel in der vorderen Hälfte leicht gebogen. 

Ruhekleid ist überwiegend graubraun, wobei der Bauch eine helle Stelle aufweist. 
 Flügeloberseite in beiden Kleidern mit weißem Flügelstreif. Bürzel und Schwanz immer mit dunklem (schwarz) Streifen, Bürzel seitlich des dunklen Streifens mit hellem Fleck. 

Mauser: erfolgt an störungsfreien und nahrungsreichen Mauserplätzen

Größe: 17-21 cm

Gewicht: 33-85 g

Spannweite: 32-36 cm

Stimme: hohes „trirr“

Geschlechtsreife: nach einem Jahr

Paarungszeit: April; monogame Verbindung. Altvögel trennen sich bereits während der Jungenaufzucht. 

Bruten: max. 1 Jahresbrut

Brutzeit: April bis Juli

Nest: gut versteckt in der Vegetation, Nest napfförmig in einem Grashorst

Nistplatz: Felslöcher, Spechthöhlen, Kaninchenbauten, Metallkonstruktionen

Gelege: bis zu 4 Eier.  

Nachgelege: möglich

Legeabstand: 30-36 Stunden

Brutbeginn: mit Ablage ersten Ei, beide Altvögel brüten

Brutdauer: 21 Tage

Nestlingsdauer: Nestflüchter; Junge verlassen das Nest, wenn sie nach dem Schlüpfen trocken sind. 

Flügge: 21 Tage

 

Nahrung: Insekten, Larven, Schnecken, Würmer, kleine Krebstiere

 

Lebensdauer: durchschnittlich 5,4 Jahre, ermittelt: 11-16 Jahre, maximal 24 Jahre

Feinde: Nesträuber, Insektenmangel, Wetter

Jagdzeit: Nein. Naturschutz

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