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Möwen

Möwen sind relativ große und robuste Wasservögel, die an der Küste und im Binnenland vorkommen. Möwen haben Schwimmhäute und lange spitze Flügel. Bei Möwen ist die Schnabelspitze leicht nach unten gebogen. Der Schwanz wird beim Fliegen leicht gefächert.
Möwen ernähren sich an der Küste von Fisch, allerdings auch von Abfällen. 
Die Geschlechter der Möwen sind sich sehr ähnlich. 

Heringsmöwe Larus fuscus

Themen: 

  • Allgemeines zu Möwen
  • Möwen beobachten
  • Wie bestimme ich Möwen
  • Wie bestimme ich das Alter immaturer Möwen
  • Wann Möwen beobachten 
  • Möwen Mauser

Artensteckbriefe:

  • Heringsmöwe
  • Silbermöwe
  • Lachmöwe
  • Mantelmöwe
  • Sturmmöwe
Mantelmöwe

Möwen

Möwen sind relativ große und robuste Wasservögel, die an der Küste und im Binnenland vorkommen. Möwen haben Schwimmhäute und lange spitze Flügel. Bei Möwen ist die Schnabelspitze leicht nach unten gebogen. Der Schwanz wird beim Fliegen leicht gefächert.
Wovon ernähren sich Möwen? Möwen ernähren sich an der Küste von Fisch, allerdings auch von Abfällen.
Wie fliegen Möwen? Der Flug der Möwen wechselt von aktivem Schlagen mit den Flügeln zu langen Gleitstrecken. Möwen sind gute Segler.
Die Geschlechter der Möwen sind sich sehr ähnlich. Möwen haben keinen Geschlechtsdimorphismus
Wann werden Möwen geschlechtsreif? Möwen werden frühestens nach dem ersten Jahr geschlechtsreif. Sturmmöwen werden erst nach dem zweiten Jahr geschlechtsreif. Die Großmöwen werden erst nach dem dritten Jahr geschlechtsreif.
Erst mit der Geschlechtsreife wechseln Möwen in das Prachtkleid oder das Schlichtkleid
Junge und unausgefärbte (immature) Möwen sind überwiegend braun gefärbt.
Wo finde ich Möwen? In Europa sind Möwen an allen Küstenabschnitten zu finden. Möwen sind auch im Binnenland zu finden. Außerhalb der Brutzeit ziehen auch junge Möwen in das Binnenland. Möwen folgen in größeren Scharen den Fischkuttern oder sammeln sich in Fischereihäfen; sie werden auch von Mülldeponien angezogen. Möwen versammeln sich auch an Imbissbuden um Nahrung zu ergattern. 
Artensteckbriefe zu den Möwen findest du bei den einzelnen Arten.

Silbermöwe

Möwen beobachten

In der Westpaläarktis (Europa, Nordafrika und Naher Osten) kommen 17 Arten vor. In Mitteleuropa kommen 10 Arten vor. Diese 12 Arten sind entweder Brutvögel, Zugvögel,  migrierende Jungvögel, die in das Binnenland ziehen oder seltene Irrgäste. Die Arten sind im Einzelnen: 

  • Lachmöwe (Chroicocephalus ridibundus)
  • Sturmmöwe (Larus canus)
  • Schwarzkopfmöwe (Larus melanocephalus)
  • Silbermöwe (Larus argentatus)
  • Mittelmeermöwe (Larus michahellis)
  • Steppenmöwe (Larus cachinnans)
  • Mantelmöwe (Larus marinus)
  • Heringsmöwe (Larus fuscus)
  • Zwergmöwe (Hydrocoloeus minutus)
  • Dreizehenmöwe (Rissa tridactyla)
  • Eismöwe (Larus hyperboreus)
  • Polarmöwe (Larus glaucoides)


Einige dieser Arten sind relativ häufig und haben wenig Berührungsängste vor dem Menschen. Gerade die Großmöwen suchen die Nähe des Menschen. 

Wo kann ich Möwen beobachten?

Möwen können an ihren Brutkolonien beobachtet werden. Möwen brüten an Küsten, in Feuchtgebieten und suchen auch Binnengewässer auf, wo sie in großen Trupps anzutreffen sind.
Besonders außerhalb der Brutzeit zieht es Möwen in das Binnenland. Dort versammeln sich Möwen auch in großen und gemischten Trupps, als Schlafgemeinschaft. Nahrungsplätze und Schlafplätze sind durchaus getrennte Orte. Möwen nehmen Flugstrecken von bis zu 100 km in Kauf, um zu den Nahrungsplätzen zu gelangen. Möwen sind dann in großen Flügen unterwegs und nehmen dabei auch V-Formationen ein. Möwen versammeln sich gerne auf gepflügten Feldern und sitzen auch in der Nähe, wenn der Bauer pflügt. 
Mülldeponien sind im Binnenland ebenfalls Plätze mit einer hohen Dichte an Möwen. An der Küste versammeln sich Möwen in den Fischereihäfen und warten an den Fischkuttern auf Abfälle oder sie folgen den Fischkuttern.
Während der Zugzeiten können Möwen besonders gut im Wattenmeer beobachtet werden, besonders wenn während der Ebbe Trupps mit hunderten von Vögeln auf den Wattflächen rasten und nach Nahrung suchen.
Weitere Orte im Binnenland, wo Möwen beobachtet werden können sind der Dümmer See, Steinhuder Meer, Rieselfelder Münster, Niederrhein, die Unterelbe zwischen der Kugelbake Cuxhaven und der Staustufe Geesthacht, 
An der Küste in Europa sind gute Beobachtungsmöglichkeiten in Dänemark, deutsche Nordseeküste, 

Wie bestimme ich Möwen?

Wie bestimme ich Möwen? Man sollte meinen, die Frage stellt sich nicht. Adulte Möwen sind relativ einfach zu bestimmen Die feldornithologischen Eckdaten der Bestimmung von Möwen sind:

  • Größe
  • Oberseitenfärbung
  • Kopffärbung / Federzeichnung am Kopf
  • Flügelform / Flügelzeichnung / Flügelmuster
  • Schnabelfarbe
  • Beinfarbe


Die Kombination dieser Kennzeichen lässt schon eine ziemlich genaue Bestimmung zu. Dazu empfiehlt sich ein Blick auf die Verbreitungskarten und die Frage, ob diese Art hier auch vorkommen kann.

Bestimmung immaturer Möwen

Die Bestimmung immaturer Möwen ist erheblich schwerer als bei allen anderen Arten. Immature Möwen tragen noch kein Alterskleid. Die Kleider der immaturen Vögel sind braungefleckt oder auch nur eintönig bran. Bei den immaturen Vögeln ist die Schnabelfarbe noch anders als im Alterskleid, ebenso zeigen die Beine noch nicht die Farbe wie bei den adulten Vögeln.

Wie bestimmt man das Alter immaturer Möwen?

Um immature Möwen richtig bestimmen zu können muss sich der Beobachter mit den einzelnen Federkleidern auseinandersetzen. Dazu sind grundlegende Kenntnisse nötig.
Jede Möwe wechselt sofort in das Jugendkleid, dass sie von Juni bis September trägt. Danach erfolgt die Mauser in das erste Winterkleid, (1er W) welches von August/September bis in den März des folgenden Kalenderjahres getragen wird. Im Februar beginnt die Mauser in das erste Sommerkleid (1er S). Dieser Mauserrhythmus ist bei allen Möwen gleich, egal ob es sich kleinere oder größere Möwen handelt. Entscheidend ist die Dauer der Umfärbung.
Die Frage ist, wie lange eine Möwe braucht, bis sie das Alterskleid trägt? Dabei gibt es drei Kategorien:

1. Zweijahres-Möwe
Dazu gehören die meisten kleinen Möwen, die im zweiten Jahr bereits adult werden und im Frühjahr das zweiten Kalenderjahres in das erste Prachtkleid mausern.
Folgende Arten sind Zweijahres Möwen:

  • Lachmöwe (Chroicocephalus ridibundus)
  • Dünnschnabelmöwe (Chroicocephalus genei)
  • Bonapartmöwe (Chroicocephalus philadelphia)
  • Rosenmöwe (Rhodostethia rosea)
  • Schwalbenmöwe (Xema sabini)
  • Elfenbeinmöwe (Pagophila eburnea)
  • Präriemöwe (Larus pipixcan)


2. Dreijahres-Möwe
Zu den Dreijahres-Möwen gehören die mittelgroßen Möwen. Dreijahres-Möwen werden im dritten Kalenderjahr adult und mausern im Frühjahr in das erste Prachtkleid. Die Mauser geht wie folgt vonstatten:
1. Kalenderjahr
- Jugendkleid
- erstes Winterkleid
2. Kalenderjahr
- erstes Sommerkleid
- zweites Winterkleid
3. Kalenderjahr
- zweites Sommerkleid
- erstes Schlichtkleid

Folgende Arten sind Dreijahres-Möwen:

  • Sturmmöwe (Larus canus)
  • Ringschnabelmöwe (Larus delawarensis)
  • Schwarzkopfmöwe (Larus melanocephalus)
  • Zwergmöwe (Hydrocoloeus minutus)
  • Dreizehenmöwe (Rissa tridactyla)
  • Hemprichmöwe (Larus hemprichii)
  • Weißaugenmöwe (Larus leucophthalmus)
  • Aztekenmöwe (Larus atricilla)



3. Vierjahres-Möwe
Zu den Vierjahres-Möwen gehören alle Großmöwen. Großmöwen werden im vierten Kalenderjahr adult, also im dritten Lebensjahr. Der Mauserrhythmus ist wie folgt:
1. Kalenderjahr
- Jugendkleid
- erstes Winterkleid
2. Kalenderjahr
- erstes Sommerkleid
- zweites Winterkleid
3. Kalenderjahr
- zweites Sommerkleid
- drittes Winterkleid
4. Kalenderjahr
- drittes Sommerkleid
- erstes Schlichtkleid
5. Kalenderjahr
- erstes Prachtdkleid


Das heißt, die einjährige Möwe hat im ersten Lebensjahr drei Kleider (JK, 1erW, 1erS), die zweijährige Möwe hat zwei Kleider (2er W, 2er S), die dreijährige Möwe hat ebenfalls zwei Kleider (3er W, 3erS) und im vierten Lebensjahr erfolgt im August die Mauser in das erste Schlichtkleid (SK) und ab Februar dann die Mauser in das erste Prachtkleid.

Folgende Arten sind Vierjahres-Möwen:

  • Silbermöwe (Larus argentatus)
  • Kanadamöwe (Larus smithsonianus)
  • Mittelmeermöwe (Larus michahellis)
  • Armenienmöwe (Larus armenicus)
  • Korallenmöwe (Larus audouinii)
  • Steppenmöwe (Larus cachinnans)
  • Fischmöwe (Larus ichthyaetus)
  • Mantelmöwe (Larus marinus)
  • Heringsmöwe (Larus fuscus
  • Eismöwe (Larus hyperboreus)
  • Polarmöwe (Larus glaucoides)


Wann Möwen beobachten?

Wann ist die beste Zeit, Möwen zu beobachten? Die beste Zeit Möwen zu beobachten ist im Winter. Zu dieser Zeit ist es am einfachsten, die Kleidern der Möwen zu studieren und sich die Unterschiede einzuprägen. Im Winter kommen vor allen Dingen viele Möwenarten in das Binnenland und sind dann dort in großen Trupps vertreten und können gut beobachtet werden. Im Winter kommen dann auch Möwenarten, die sonst nur im äußersten Norden anzutreffen wären. 
Mit dem Beginn des Frühjahrs erfolgt die Mauser in das nächste Kleid. Zu dieser Zeit lassen sich dann wieder neue Erkenntnisse und Erfahrungen sammeln.
In der Überganszeit vom Sommer zum Herbst ist dann erneut die Möglichkeit, die Mauser der Möwen zu verfolgen und sich die Wechsel der Kleider einzuprägen
Möwen lassen sich allgemein während der Zugzeiten, also im Frühjahr und im Herbst sehr gut im Wattenmeer beobachten, wo dann Trupps mit hunderten von Tieren auf den Wattflächen rasten und nach Nahrung suchen.

Möwen Mauser 

Was ist Mauser? Unter dem Begriff Mauser verstehen wir den Wechsel des Gefiederkleids. Dabei werden alte und abgenutzte Federn des Vogelkleides ersetzt. Bei der Mauser werden in einzelnen Federpartien immer mehrere Federn gleichzeitig ersetzt.
Bei den Möwen durchläuft der Vogel mehrere Mauserzyklen, bis zum ersten mal das Prachtkleid des adulten Vogels, also des erwachsenen Vogels, angelegt wird.
Wann mausert die Möwe?
Die erste Mause erfolgt beim Jungvogel direkt in das Jugendkleid. Das Jugendkleid besitzt eine Möwe, die bereits fliegen kann. Dieses Kleid wird zwischen Juni und September getragen. 
Aus dem Jugendkleid erfolgt die Mauser in das erste Winterkleid. Diese Mauser erfolgt zwischen Juni und September und ist eine Teilmauser. Bei dieser Teilmauser werden Kopffedern und Körperfedern erneuert. Die Mauser in das erste Winterkleid erfolgt im August. Das erste Winterkleid wird bis in den März des Folgejahres getragen. 
Im nächsten Frühjahr erfolgt wieder eine Teilmauser, bei der wiederum nur Kopfgefieder und Körpergefieder erneuert werden. Diese Mauser beginnt im Februar und schließ im März mit dem ersten Sommerkleid ab, bei Altvögeln (adulte Vögel) wird in diesem Zeitraum das adulte Prachtkleid angelegt.
Bei einer Mauser werden immer mehrere Federn einer Gefiederpartie gleichzeitig erneuert. Es wird unterschieden zwischen Teilmause und Vollmauser. Eine Teilmauser dauert ca. 1-2 Monat, während eine Vollmauser 3-4 Monate dauert. 
Adulte Möwen mausern im Frühjahr mit einer Teilmause in das adulte Prachtkleid. Die Mauser des adulten Vogels in das Schlichtkleid ist dagegen einen Vollmauser
Bei den immaturen Vögeln ändern sich bei der Mauser auch die Beinfarbe, die Schnabelfarbe und eventuell auch die Irisfarbe, bis das adulte Kleid angelegt ist. Danach ändert sich die Farbe der Beine, Schnäbel und der Iris nicht mehr. 
Bei den immaturen Vögeln sind der Farbzustand des Gefieders sowie die Farbe von Bein, Schnabel und Iris die wesentlichen Kennzeichen um das Alter des Tieres, sowie die Art sicher zu bestimmen. 

Heringsmöwe 
(Larus argentatus)


Heringsmöwe Larus fuscus

Steckbrief: Heringsmöwe

Brutzeit - Größe - Gewicht - Alter - Nahrung - Lebensraum

Systematische Einordnung:

Ordnung: Regenpfeiferartige (Charadriiformes)

Familie: Möwen (Laridae)

Gattung: Große Weißköpfige Möwen (Larus)

Art: Heringsmöwe 

 

Beschreibung

Wissenschaftlicher Name: Larus fuscus

Artname in Englisch: Lesser Black-backed Gull

Artname in Französisch: Goeland brun.

Vorkommen / Verbreitung:  Verbreitet in Nordeuropa an den Küsten; Großbritannien, Shetland Inseln, Island, Norwegen, Schweden, Finnland Ostseeraum.

 

Wanderungen: Teilzieher

Überwinterung: Küstengebiete Deutsche Bucht, Niederlande, Belgien, Frankreich bis nach Spanien und Portugal, westliches Mittelmeer, Nordafrika, bis in den Nahen Osten.

 

Lebensraum: Küstengebiete aller Art, auch an größeren Binnengewässern.

Verhalten: tagaktiv

Kennzeichen: Sehr ähnlich Mantelmöwe, nur kleiner. Flügel und Rücken schwarz, aber heller als bei Mantelmöwe; weißer Streif am Hinterrand der Armschwinge, an den Handschwingen kaum erkennbar. Beine gelb. Schlichtkleid gestrichelter weißer Kopf und Halsbereich. 

 Immature Vögel haben 3 Winterkleider und drei Sommerkleider, erst ab dem vieren Jahr wird im Februar in das adulte Prachtkleid gewechselt und im darauf folgenden August in das Schlichtkleid.

Schnabel beim adulten Vogel gelb mit rotem Fleck am Unterschnabel vor der Schnabelspitze; beim juvenilen Vogel im 1 W-Kleid schwarz

Größe: 48-56 cm, Männchen größer und schwerer

Gewicht: 1100-1300 g, 

Spannweite: 117-134 cm

Stimme: ähnlich Silbermöwe, nur tiefer

Geschlechtsreife: frühestens im 3. Lebensjahr, generell mit dem Wechsel in das adulte Prachtkleid

Paarungszeit: April bis Mai, monogame Saisonehe, Wiederverpaarung möglich

Bruten: 1 Jahresbrut

Brutzeit: Mai-Juni, 

Nest: Bodennest aus Pflanzenmaterial, Koloniebrüter; meist vermischt mit Silbermöwen 

Gelege: 2-4 Eier

Nachgelege: möglich 

Legeabstand: 2 Tage

Brutbeginn: mit Ablage des zweiten Ei

Brutdauer: 26-31 Tage, beide Altvögel brüten

Nestlingsdauer: Nestflüchter

Flügge: 35-40 Tage.
Umfärbung: Vierjahres-Möwe

 

Nahrung: kleine Fische, Schwimmkrabben, Eier, Nestlinge aus fremden Gelegen

 

Lebensdauer: 30 Jahre

Feinde: Mensch, Greife, Großmöwen, Marder, Fuchs

Heringsmöwe Larus fuscus
Heringsmöwe Larus fuscus
Junge Heringsmöwen Larus fuscus
Junge Herinsmöwe Larus fuscus
Silbermöwe Larus argentatus

Silbermöwe

Silbermöwe Larus argentatus

Steckbrief: Silbermöwe

Brutzeit - Größe - Gewicht - Alter - Nahrung - Lebensraum - Bilder


Systematische Einordnung:

Ordnung: Regenpfeiferartige (Charadriiformes)

Familie: Möwen (Laridae)

Gattung: Große Weißköpfige Möwen (Larus)

Art: Silbermöwe 

 

Beschreibung

Wissenschaftlicher Name: Larus argentatus

Artname in Englisch: Herring Gull

Artname in Französisch: Goéland argenté.

Vorkommen / Verbreitung:  verbreitet an den Küsten Europas, Nordafrika, gesamter Mittelmeerraum; Großbritannien, Shetland Inseln, Island, Norwegen, Schweden, Finnland Ostseeraum, Schwarzes Meer, Türkei, Naher Osten

 

Wanderungen: Teilzieher

Überwinterung: Küstengebiete Deutsche Bucht, Niederlande, Belgien, Frankreich bis nach Spanien und Portugal, westliches Mittelmeer, Nordafrika, bis in den Nahen Osten. Im Binnenland in ganz West-, Mittel- und Südosteuropa

 

Lebensraum: Küstengebiete aller Art, auch an größeren Binnengewässern.

Verhalten: tagaktiv

Kennzeichen: Altvögel weiß, Flügel und Rücken grau, schwarze Flügelspitzen. Beine fleischfarben. Ruhekleid des adulten Vogels mit bräunlicher Sprenkelung auf dem Kopf bis an den Hals 

Schnabel beim adulten Vogel gelb mit rotem Fleck am Unterschnabel vor der Schnabelspitze; beim juvenilen Vogel im 1 W-Kleid dunkle Spitze mit gelblicher Basis. 

Größe: 54-60 cm, Männchen größer und schwerer

Gewicht: 1300 g, 

Spannweite: 123-148 cm

Stimme: sehr laut „kiou“, kja-kja-kja-kja-kja

Geschlechtsreife: erst zwischen dem drittem und siebenten Lebensjahr, überwiegend ab dem fünften Jahr

Paarungszeit: Paarbildung teilweise schon im Winter, monogame Saisonehe, Wiederverpaarung möglich

Bruten: 1 Jahresbrut

Brutzeit: Mai-Mitte Juli, 

Nest: Bodennest, massive Anhäufung von Pflanzenmaterial, Einzelbrüter vor allem Koloniebrüter

Gelege: 2-3 Eier

Nachgelege: bei Verlust sind bis zu zwei Nachgelege möglich 

Legeabstand: 2-3 Tage

Brutbeginn: mit Ablage des ersten Ei

Brutdauer: 25-33 Tage, beide Altvögel brüten

Nestlingsdauer: Platzhocker

Flügge: 35-59 Tage; Jungvögel werden noch weitere 19-47 Tage von den Altvögeln gefüttert.
Umfärbung: Vierjahres-Möwe

 

Nahrung: breites Nahrungsspektrum. Krebse und Weichtiere, Muscheln, Aas, Fische, Stachelhäuter, Insekten, 

 

Lebensdauer: über20 Jahre teilweise bis 30 Jahre

Feinde: Vogelgrippe, Parasiten, Greife, Raubmöwen (Nesträuber), Fuchs, Marder

Silbermöwe Larus argentatus
Silbermöwe Larus argentatus

Silbermöwe im Schlichtkleid

Silbermöwe
Silbermöwe
Silberwmöwe
Silbermöwe

Lachmöwe (Larus ridibundus)

Eine der häufigsten Möwenarten in Europa, in Asian und an der kanadischen Küste, somit ist die Lachmöwe in der Palearktis durchgehend verbreitet.

Lachmöwen im Flug

Lachmöwe

Steckbrief: Lachmöwe

Brutzeit - Größe - Gewicht - Alter - Nahrung - Lebensraum - Bilder


Systematische Einordnung:

Ordnung: Regenpfeiferartige (Charadriiformes)

Familie: Möwen (Laridae)

Gattung: Große Weißköpfige Möwen (Larus)

Art: Lachmöwe 

 

Beschreibung

Wissenschaftlicher Name: Chroicocephalus ridibundus oder Larus ridibundus

Artname in Englisch: Black-headed Gull

Artname in Französisch: Goéland argenté.

Vorkommen / Verbreitung:  weite Teile der nördlichen Paläarktis, bis Grönland und Neufundland, häufigster Brutvogel im Wattenmeer, auch an nahrungsreichen Binnenseen und Flüssen ganzjährig.

Sommerpopulationen in Norwegen, Schweden Finnland, Baltikum, Weißrussland, Ukraine, Russland bis hinter den Ural

Größte Brutpopulation im Wattenmeer

 

Wanderungen: Teilzieher

Überwinterung: Küstengebiete Süd- und Westeuropa, Italien, Nordafrika, östliches Mittelmeer, Türkei, naher Osten, Schwarzes Meer.

 

Lebensraum: Küstengebiete aller Art, auch an größeren Binnengewässern.

Verhalten: tagaktiv

Kennzeichen: Kopf beim adulten Vogel schwarzbraun. Schlanker roter Schnabel mit schwarzem Fleck vor der Spitze des Unterschnabels, Spitzen der Handschwingen schwarz; vordere Handschwingen weiß; ansonsten Flügel und Rücken hellgrau

Schlichtkleid mit dunklem Fleck hinter dem Auge und dunkler Streifen über dem Auge bis Oberkopf

Größe: 35-39 cm, Männchen größer und schwerer

Gewicht: 300-360 g, 

Spannweite: 86-99 cm

Stimme: schrill kreischend „kriäär“

Geschlechtsreife: im Alter von zwei Jahren, erstmaliges Brüten meistens erst ab dem vierten Jahr, abhängig von der Populationsdichte

Paarungszeit: Paarbildung teilweise schon im Winter, monogame Saisonehe, Wiederverpaarung möglich

Bruten: 1 Jahresbrut

Brutzeit: April-Juni; Eiablage in Europa ab Mitte/Ende April. Innerhalb einer Kolonie werden die meisten Eier innerhalb von 14 Tagen gelegt. 

Nest: meistens Bodennest /Mulde im Sand oder Torf, wenig ausgepolstert, am Wasser auch schwimmend möglich in dichter, nicht zu hoher Vegetation. Koloniebrüter in teilweise extrem großen Kolonien

Neste auch auf Dächern oder Baumstümpfen möglich

Gelege: 3 Eier

Nachgelege: bei Verlust sind bis zu zwei Nachgelege möglich 

Legeabstand: 2 Tage

Brutbeginn: mit Ablage des ersten Ei

Brutdauer: 22-23 Tage, beide Altvögel brüten

Nestlingsdauer: Platzhocker

Flügge: 26-28 Tage; ab dem 35. Tag selbständig.
Umfärbung: Einjahres-Möwe

 

Nahrung: breites Nahrungsspektrum. Krebse und Weichtiere, Muscheln, Aas, Fische, Stachelhäuter, Insekten, 

 

Lebensdauer: 25 Jahre

Feinde: Vogelgrippe, Parasiten, Greife, Fuchs, Marder, Mensch

Lachmöwe Larus ridibundus
Lachwmöwe Larus ridibundus
Lachwmöwe Larus ridibundus
Lachmöwe

Mantelmöwe

Larus marinus. 

Die Mantelmöwe ist die größte Art aus der Familie der Möwen. Verbreitet auf der Nordhalbkugel der Erde

Mantelmöwe
Mantelmöwe
Mantelmöwe

Steckbrief: Mantelmöwe

Brutzeit - Größe - Gewicht - Alter - Nahrung - Lebensraum - Bilder


Systematische Einordnung:

Ordnung: Regenpfeiferartige (Charadriiformes)

Familie: Möwen (Laridae)

Gattung: Große Weißköpfige Möwen (Larus)

Art: Mantelmöwe 

 

Beschreibung

Wissenschaftlicher Name: Larus marinus

Artname in Englisch: Great Black-headed Gull

Artname in Französisch: Goéland marin.

Vorkommen / Verbreitung: Nordatlantik, Nordsee, Ostsee; Island, Faroer, Spitzbergen, Skagerak, Nordwestjütland, Wattenmeer, Großbritannien, Normandie, Bretagne 

 

Wanderungen: Teilzieher

Überwinterung: Küstengebiete Süd- und Westeuropa, Italien, Spanien, Portugal, Nordafrika

 

Lebensraum: Moore und steiniges Gelände in Küstennähe, auch in der Nähe größerer Binnengewässer.

Verhalten: tagaktiv

Kennzeichen: Altvögel im Prachtkleid mit weißem Körper und schieferschwarzem Rücken und Flügeln; Flügelhinterrand und äußere Spitzen weiß; Schnabel gelb mit rotem Fleck vor der Spitze des Unterschnabels.

Beine in allen Kleidern fleischfarben! Im Ruhekleid mit dunklen Flecken am Kopf.

Immature Kleider anfänglich dunkel, dann mit dunklem Band an der Schnabelspitze und gelber Basis

Größe: 61-74 cm

Gewicht: 1500-2000 g, 

Spannweite: 144-166 cm

Stimme: wie Silber- und Heringsmöwe nur tiefer

Geschlechtsreife: im Alter von vier bis fünf Jahren

Paarungszeit: Paarbildung teilweise schon im Winter, monogame Saisonehe, Wiederverpaarung möglich

Bruten: 1 Jahresbrut

Brutzeit: April/Mai-Juni

Nest: variabel, jedoch gerne an erhöhten Orten; Felsbänder, Felsvorsprünge, Felsnischen an Klippen, auch Dachbruten möglich, brütet in kleineren Kolonien, auch in mittleren Kolonien. Es sind auch Einzelbruten möglich

Gelege: 2-3 Eier

Nachgelege: möglich 

Legeabstand: Eiablage erfolgt über 5-6 Tage

Brutbeginn: mit Ablage des ersten, spätestens mit dem zweiten Ei

Brutdauer: 26-28 Tage, beide Altvögel brüten

Nestlingsdauer: Platzhocker, verlassen nach 1 Tag das Nest, werden allerdings noch bis zu 7-10 Tage gehudert. 

Flügge: 45-50 Tage; verlassen nach 50-55 Tagen die Nähe des Nistplatzes; noch bis zur 10/11. Woche bei den Altvögeln.
Umfärbung: Vierjahres-Möwe

 

Nahrung: breites Nahrungsspektrum, omnivor. Fische, Mollusken, Krustentiere, Ringelwürmer, Insekten, Seesterne, Jungvögel, Eier, Kaninchen 

 

Lebensdauer: 20 Jahre

Feinde: Infektionskrankheiten, Wetter, Kolkraben, Möwen, Fuchs, Mensch

Sturmmöwe (Larus canus)

Sturmmöwe Larus canus

Die Sturmmöwe

In Nordeuropa und in Nordwesteuropa ist die Sturmmöwe weit verbreitet. Ganzjährig kommt die Sturmmöwe an der Nordseeküste vor in Frankreich, Belgien, Niederlande, Deutschland und Dänemark. Ebenso ist die Sturmmöwe ganzjährig im Ostseeraum in Deutschland (Mecklenburg-Vorpommern), Polen und im Baltikum anzutreffen und auch an der Südküste von Norwegen und Schweden.

Wo brütet die Sturmmöwe? Die Brutgebiete der Sturmmöwe befinden sich überwiegend an der Küste. Im Binnenland besiedelt die Sturmmöwe auch Feuchtgebiete und Hochmoore. Die Sturmmöwe bevorzugt hochgelegene Nistplätze die Schutz vor Räubern bieten.
Wie groß ist eine Sturmmöwe? Die Sturmmöwe ist etwas größer als die Lachmöwe.
Wie fliegt die Sturmmöwe? Die Sturmmöwe zeigt einen schnellen Flug, bei dem sie sich mit schnellen Flügelschlägen fortbewegt.
Wie sieht die Sturmmöwe aus? Im Schlichtkleid ähnelt die Sturmmöwe der viel größeren Silbermöwe.
Woran erkenne ich die Sturmmöwe im Flug? Bei der adulten Sturmmöwe fällt die weiße Unterseite der Flügel auf, die Flügeloberseite und der Rücken ist hellgrau, die Handschwinge an den Flügelspitzen ist schwarz mit einem auffallend  großem weißen  Fleck (Subapikalfleck) an der äußersten Flügelspitze.
Was frisst die Sturmmöwe?  In der Ernährung ist die Sturmmöwe sehr vielseitig. Die Sturmmöwe frisst Regenwürmer, Wattregenwürmer, Seeringelwürmer; kleine Fische, auch Getreide, Früchte; auch Vögel werden erbeutet. Als Bruträuber nimmt die Sturmmöwe auch Eier anderer Vögel. Es werden auch kleine Säugetiere erbeutet.
In Moorgebieten ernährt sich die Sturmmöwe von Wühlmäusen.
Wo finde ich die Sturmmöwe in Deutschland? Ganzjährig ist die Sturmmöwe an den deutschen Küsten anzutreffen und im Wattenmeer. Im Bereich der Unterelbe ist die Sturmmöwe ebenfalls zu Hause.
Wann mausert die Sturmmöwe in das erste Schlichtkleid? Die Sturmmöwe mausert am Ende des weiten Lebensjahres in das erste Schlichtkleid. Das geschieht im August mit Beginn des dritten Lebensjahres.
Wie viele Eier legt eine Sturmmöwe? In der Regel werden 2-3 Eier gelegt.
Wie alt wird eine Sturmmöwe? Eine Sturmmöwe hat eine Lebenserwartung von ungefähr 23 Jahren. Es sind auch Funde mit 33 Jahren bekannt.

Den Artensteckbrief zur Sturmmöwe findest du nach dem nächsten Bild.

Sturmmöwe Larus canus

Steckbrief: Sturmmöwe

Brutzeit - Größe - Gewicht - Alter - Nahrung - Lebensraum - Bilder


Systematische Einordnung:

Ordnung: Regenpfeiferartige (Charadriiformes)

Familie: Möwen (Laridae)

Gattung: Große Weißköpfige Möwen (Larus)

Art: Sturmmöwe

 

Beschreibung

Wissenschaftlicher Name: Larus canus

Artname in Englisch: Mew gull

Artname in Französisch: Goéland cendré.

Vorkommen / Verbreitung:  Große Teile der Paläarktis. In Europa besonders auf Island, Faröer, Norwegen, Schweden, Finnland, Nordrussland, Schottland, Südengland. Seltener in der Deutschen Bucht. Im Bereich der Ostsee gibt es Brutvorkommen in Dänemark, Deutschland, Polen und im Baltikum.
Verbreitet auf dem nordamerikanischen Kontinent, besonders in Kanada

 

Wanderungen: Teilzieher

Überwinterung: Die nördlichen Populationen nutzen das Wattenmeer für die Überwinterung und zur Mauser. 
Der Zug in die Winterquartiere erfolgt zwischen  Oktober und Dezember. Witterungsbedingt ziehen Sturmmöwen teilweise noch bis in den Februar in die Winterquartiere.

 

Lebensraum: anpassungsfähige Art. Die Sturmmöwe ist hauptsächlich an der Küste anzutreffen. Vereinzelt kommt die Sturmmöwe auch im Binnenland vor, dann in Sümpfen und Hochmooren. In Mitteleuropa werden auch Kiesgruben und Baggerseen besiedelt, gerne in der Nähe von Fischzuchten. 

Verhalten: tagaktiv

Kennzeichen: wenig größer als Lachmöwe. Im Prachtkleid ähnlich der viel größeren Silbermöwe. Kleiner schlanker Schnabel. Gestalt wirkt zierlich.
Flug: Der Flug wirkt leicht und schnell. Die Sturmmöwe fliegt mit kraftvollen Flügelschlägen. Handschwingen in der Spitze schwarz mit auffälligem weißen Fleck (Subapikalfleck) an der äußersten Flügelspitze. Flügeloberseite und Rücken hellgrau, Flügelunterseite weiß
Prachtkleid: ähnelt der Silbermöwe. Schnabel gelb ohne roten Punkt am Unterschnabel; Beine gelbgrün. 

Schlichtkleid: Kopf braun gestrichelt. Im Flug wirkt der Kopf von vorn wie eine Maske. Schnabel ist matter mit dunklem Ring in der Mitte, zum Schnabelgrund hin Farbe eher dunkelgelb. Flügeloberseite und Flügelunterseite gleich gefärbt wie im Prachtkleid.
Jugendkleid: Kopf und Brust graubraun, geschuppte Oberseite. Breite Endbinde am Stoß.
1er Winter: Oberseite, Kopf und Körper wie im Schlichtkleid, Flügel noch wie im Jugendkleid, Schnabel gräulich jedoch mit schwarzer Spitze. Beine fleischfarben. Stoß wie im Jungendkleid.
2er Winter-2er Sommer: schon sehr ähnlich Altvogel. Handschwingen mit ausgedehnter schwarzer Fläche und sehr kleinem weißen Fleck an der Flügelspitze. Schnabel ist an der Basis grüngrau mit blauem  Schimmer, vor der Schnabelspitze mit schwarzem dünnen  Band. Beine grüngrau mit blauem Schimmer. 

Größe: 40-46cm

Gewicht: 520 g, 

Spannweite: 100-115cm

Stimme: sehr ruffreudig, vor allem während der Brutzeit. Viel höher als bei der Silbermöwe. Klingt wie Kliii-äh, oder kej-aa - kej-aa öfter wiederholt. Warnruf klingt wie klii-uh klii-uh.

Geschlechtsreife: im Alter von zwei Jahren, erstmaliges Brüten meistens zwischen dem zweiten und vierten Lebensjahr.
Paarbildung: Sturmmöwen führen eine monogame Saisonehe. Bei den Sturmmöwen besteht eine hohe Bindung der Männchen an den Brutplatz. Daraus resultiert meistens eine hohe Partnertreue und somit kommt es auch zu monogamen Dauerverbindungen. 

Paarungszeit: Paarbildung erfolgt teilweise schon vor der Ankunft im Brutgebiet.  In der Regel wird die Brutkolonie ab April besetzt. 

Bruten: 1 Jahresbrut
Eiablage: ungefähr zwei Wochen nach Beginn des Nestbaus

Brutzeit: April-Juni; Eiablage in Europa ab Mitte/Ende April. Innerhalb einer Kolonie werden die meisten Eier innerhalb von 14 Tagen gelegt.
Nistplatz: Der Nistplatz wird vom Männchen ausgesucht. Einmal vom Männchen ausgesuchte Nistplätze werden danach immer wieder genutzt. 

Nest: meistens Bodennest. Das Nest ist ein einfacher Bau aus Pflanzenmaterial. Das Nestmaterial ist von der Umgebung abhängig. Meistens werden weiche und biegsame Pflanzenteile verwendet, z.B. Gräser, Kräuter, Wurzelwerk, Moose. 

Gelege: 2-3 Eier, seltener 1 Ei, maximal 4 Eier

Nachgelege: möglich 

Legeabstand: 2-3 Tage

Brutbeginn: mit Ablage des letzten Ei, teilweise auch schon mit der Ablage des vorletzten Ei. 

Brutdauer: 22-28 Tage, beide Altvögel brüten
Brutkolonie - Koloniebrüter: Die Sturmmöwe ist ein Koloniebrüter. Häufig sind Brutkolonien mit bis zu 50 Brutpaaren. Im äußersten Norden kann eine Kolonie auch aus bis zu 1000 Brutpaaren bestehen.

Nestlingsdauer: Nestflüchter. Junge verlassen das Nest am vierten Tag. 

Flügge: 28-33 Tage 
Umfärbung: Dreijahres-Möwe

 

Nahrung: breites Nahrungsspektrum. Generell Regenwürmer, Wattregenwürmer, Seeringelwürmer; kleine Fische, auch Getreide, Früchte; auch Vögel. Als Bruträuber auch Eier anderer Vögel. Es werden auch kleine Säugetiere erbeutet. Wie auch bei anderen Möwenarten, folgt die Sturmmöwe dem Menschen in das Kulturland. So versammeln sich Sturmmöwen hinter dem Pflug und suchen in den Ackerfurchen nach Insekten und Larven. 
In Moorgebieten ernährt sich die Sturmmöwe von Wühlmäusen. 

 

Lebensdauer: 23Jahre, ältester Fund mit 33 Jahren

Feinde: Vogelgrippe, Parasiten, Greife, Fuchs, Marder, Mensch


Jagdbar: Nein
Jagdzeit: keine Jagdzeit.

RL Wildlife

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