Vögel / Ornithologie

Vogelbeobachtung

Vogelfotografie


Von der Vogelkunde / Vogelbeobachtung bis zur Vogelfotografie

Was findet Ihr hier?

Hier gibt es Bilder zu den Vogelarten. Weitere Bilder sind den Unterseiten zu sehen. Es gibt kurze Informationen zur Vogelbeobachtung. Ebenfalls erzähle ich Euch etwas über Vogelfotografie. 

Dann findet Ihr am Ende dieser Seite einen Artikel über das wohl größte Feuchtgebiet Europas: Das Wattenmeer. Ein Link zu Google Maps zeigt das Gebiet auf einer Karte.

Haubentaucher (Podiceps cristatus)

,,, gehört zu den Lappentauchern,

lebt an fischreichen Gewässern

und man sieht ihn meistens auf der Jagd nach Fischen, zwischen den Tauchgängen.

Zwergtaucher (Tachybaptus ruficollis)

Zwergtaucher
Zwergtaucher
Zwergtaucher
Basstölpel
Basstölpel
Basstölpel
Graureiher Ardea cinerea

Der Graureiher gehört zur Unterfamilie der Tagreiher und ist in Deutschland der größte Reiher. 

Fischadler (Pandion haliaetus)

Fischadler jagt über einem See

Fischadler
Fischadler
Fischadler
Fischadler

Austernfischer (Haematopus ostralegus)

Steckbrief: Was ist ein Sanderling?

Sanderling

Der Sanderling, Artname Calidris alba, gehört zur Ordnung Regenpfeiferartige (Charadriiformes) und darunter zur Gattung der Strandläufer. Der Gattungsname sagt schon alles; der Sanderling zeichnet sich durch emsiges Umherlaufen aus. Kaum kann der kleine Vogel auf der Stelle stehen. Bei der Nahrungssuche rennt der Vogel stetig vor und zurück. Wenn nur sehr wenige Menschen im Watt sind, kann es vorkommen, daß der Sanderling bei der Nahrungssuche dem Menschen fast vor die Füße läuft.

Beschreibung: Hocharktischer Brutvogel in Nordamerika, Europa und Asien und deckt den überwiegenden Teil der Paläarktis ab.

Länge: 18-20 cm
Größe: ähnlich Alpenstrandläufer, jedoch kompakter
Verhalten: arttypisches Vor- und Zurückrennen, am Strand im Wellenbereich, im Watt auch im Schlick. Methodisches Picken und Bohren im Schlick.

Vogelfotografie und Tierfotografie

In diesem Abschnitt dreht sich alles um Vogelfotografie. Du findest hier Bilder von den Vögeln die hier aufgelistet sind. Die Seite "Vögel" wird regelmäßig überarbeitet und ergänzt. Also schaut immer mal wieder rein. Die Informationen zu den einzelnen Vogelarten werden ebenfalls regelmäßig ergänzt oder überarbeitet.

Zur Technik / Die Kameras

Für meine Vogelfotografie benutze ich DSLR-Kameras (Spiegelreflex) und auch spiegellose DSLM-Kameras. Dabei setze ich die Marke Canon ein. 

Objektive

Es werden Teleobjektive eingesetzt, dabei kommen das 70-200mm, ein 100-400mm und ein 500mm (sogenannte Supertele) Objektiv zu Einsatz. Tele-Extender 1,4 und 2.0 werden ebenfalls verwendet.

Stative

Der Einsatz von Superteles erfordert definitiv ein Stativ, daß auch erhebliche Lasten tragen kann. Die Traglast kann durchaus 8 oder 9 kg erreichen. 

Dieses Gewicht setzt sich zusammen aus:

  • DSLR
  • Supertele
  • Extender
  • Stativkopf
  • evtl. Blitz
  • evtl. Blitzhalterung
  • evtl. Beamer für den Blitz
  • evtl. Blitzkabel


Der Anstellwinkel der Stativbeine sollte dabei wenigstens 80° betragen, optimal sind allerdings 90°. Das Stativ kann aus Aluminium oder Carbon gefertigt werden, allerdings sollte Carbon der Vorzug eingeräumt werden, da Carbon schneller ausschwingt als Aluminium.
Kauft keine billigen Angebote, da das Billigsegment den gestellten Anforderungen nicht gerecht wird. In der Folge muß erneut investiert werden, Ihr zahlt also mehr, als notwendig gewesen wäre.

Der Stativkopf

Es gibt unterschiedliche Stativkopftypen, wie z.B. 2-Wege-Köpfe, 3-Wege-Köpfe, Getriebeneiger, Kugelköpfe, Videoköpfe oder Fluid-Gimbal-Köpfe. Unterschiedliche fotografische Themen erfordern auch entsprechende Stativköpfe.
Warum sollte man nicht 2-Wege-Köpfe oder gar Kugelköpfe verwenden? Der Grund liegt im Gewicht der Ausrüstung begründet wie auch in der Länge der Objektive. Der Kugelkopf kann nicht entsprechend festgestellt werden, um die Kamera mit Objektiv zu halten. 2- oder 3-Wege-Köpfe scheitern an den langen Objektiven und kippen entweder nach vorne oder nach hinten. Das führt dann wieder zu Problemen mit dem AF.
Ein Videokopf ist möglich, das funktioniert auch. Die beste Lösung ist der Gimbalkopf. Solange mein keinen hatte, war die Ausrede natürlich: "Wer braucht sowas schon". Klar ist: Der Gimbalkopf absorbiert Erschütterungen, lässt sich sehr leicht vertikal und horizontal verschieben und feststellen. Genau das, was man braucht.

 


Wo ist die Bekassine und wie viele sind es? Könnt Ihr sie sehen?

Einige Basics zur Vogelkunde

Wie so viele Dinge im Leben, entweder man mag etwas oder man mag es überhaupt nicht. Ganz einfach. Manch einer beginnt mit Vogelbeobachtung schon früh im Leben, andere steigen erst zu unterschiedlichen Zeiten im Leben ein. Wer Vögel beobachtet wird schnell herausfinden, dass das Leben dabei ziemlich "entschleunigt" wird. Man kommt zur Ruhe. In unserer hektischen Zeit ist das eine gute Nachricht für gestresste Menschen. Allerdings wirst du auch dazu gebracht, die Dinge mehr von der Seite der Natur aus zu betrachten.
Was braucht man als Ausrüstung?
Natürlich zuerst ein Bestimmungsbuch. Im deutschsprachigen Raum ist hier der Kosmos Vogelführer von Lars Svensson et al, sehr zu empfehlen. Das Buch zeichnet sich durch brilliante Zeichnungen aller Vogelarten aus, ergänzt um Verbreitungskarten, die Brutgebiete, Wintergebiete, die Migration, sowie die Feldornithologischen Bestimmungszeichen erklären.
Dann ist noch ein gutes Fernglas notwendig. Nachtgläser mit 8 X 56 sind für die Verwendung auch in der Dämmerung sehr gut zu gebrauchen; es gibt auch Gläser mit der Vergrößerung 10 X 42. Entscheidend ist, was für das eigene Sehen am besten ist. Das müsst Ihr für Euch selbst herausfinden.
Zum Thema Kleidung, am Besten keine grellen Farben wie gelb oder rot. Outdoor-Kleidung ist sehr gut zu gebrauchen, wichtig ist, daß die Kleidung nicht raschelt.

Alles vorhanden? Dann kann es losgehen. Seht mal auf das Bild. Wo sind sie? Dort sind drei Bekassinen, die sich im Gras verbergen. Sie tun ihr Bestes, um sich vor uns zu verstecken. Mit Geduld können wir sie trotzdem entdecken.

Ansonsten geht raus, denn es gibt viel zu sehen. Macht euch Notizen, evtl. auch Markierungen in Karten. Es macht Sinn, sich einer Vereinigung anzuschließen. Z.B. dem Nabu in Deutschland, regional gibt es auch noch andere vogelkundliche Organisationen, die auch alle über das Web zu erreichen sind. 

Blaumeise
Wattenmeer Leuchtturm Heversand

Das Wattenmeer

Das Wattenmeer befindet sich in der Küstenregion der Nordsee und ist die Küstenstrecke vom dänischen Skallingen bis zum Ort Den Helder in den Niederlanden. Dazwischen liegen die niederländischen Inseln Texel, Vlieland, Terschelling, Ameland, Schiermonnikoog und Rottumerplaat.
Auf deutscher Seite die friesischen Inseln Borkum, Memmert und Juist und die ostfriesischen Inseln Norderney, Baltrum, Langeoog, Spiekeroog und Wangerooge. Ebenfalls gehören dazu die Halligen und Kooge an der Küste von Schleswig-Holstein sowie die Inseln Pellworm, Amrum, Föhr und Sylt. Nördlich von Sylt gehören die dänischen Inseln Fanö, Mandö und Röm dazu.

Google Maps: Wattenmeer

Das Wattenmeer - Natur und Mensch

Sandbank St. Peter Ording

Das Wattenmeer ist der direkte Küstenbereich in der Nordsee zwischen dem niederländischen Den Helder (Fähranleger nach Texel) und dem dänischen Skallingen. Durch seine direkte Verbindung mit der Küstenlinie ist das Wattenmeer den Gezeiten ausgesetzt. Die Fläche des Wattenmeers wird mit ungefähr 9000 km² angegeben, die Länge mit 450 km. In der Breite erreicht das Wattenmeer bis zu 40 km, bei Ebbe. 

Alle sechs Stunden wechselt die Tide. Das Wattenmeer wird somit täglich zweimal vom Hochwasser (auflaufendes Wasser) geflutet und zweimal durch das ablaufende Wasser (Ebbe) wieder freigelegt. Durch Kanäle im Sand, die Priele, läuft das Wasser wieder ab oder läuft wieder auf. 
So gesehen, bewegt man sich im Watt auf dem freigelegten Meeresboden. Dieser Boden dient Vögeln, Fischen, Muscheln, Würmern etc. als Lebensraum. 

Wattenmeer Eider Sperrwerk

Direkte Zuflüsse in das Wattenmeer sind vor allem die Ijssel / Ijsselmeer, Ems, Elbe und die Eider (bei Tönning), dazu kommen noch zahlreiche weitere, kleine Flüsse.

Das Wattenmeer ist eines der größten zusammenhängenden Feuchtgebiete. Ein wesentliches Merkmal des Wattenmeeres sind die Salzwiesen. Salzwiesen sind von krautigen Pflanzen und Gräsern bewachsene Flächen des Watts, die vom Meer in regelmäßigen Abständen überflutet werden.

Bei den Pflanzen der Salzwiesen handelt es sich um sogenannte Spezialisten, die in diesem Lebensraum existieren können.

Das Wattenmeer ist regelmäßiger Rastplatz für Zugvögel im Frühjahr und Herbst, wird aber auch von vielen Arten zur Überwinterung genutzt.

Limikolen, Enten und Gänse nutzen das Wattenmeer als Trittstein während der Zugzeiten oder um dort zu überwintern. Während dieser Zeiten sind tausende dieser Arten an einem Platz zu finden. Die Vögel sind in aller Regel sehr scheu, können aber über eine größere Distanz gut beobachtet werden. 

Weitere Informationen zum Wattenmeer findet Ihr hier:

Nationalpark-Wattenmeer

Vogelarten im Wattenmeer

Limikolen - Watvögel

  • Alpenstrandläufer
  • Austernfischer
  • Brachvogel / Großer Brachvogel
  • Goldregenpfeifer
  • Knutt
  • Kiebitz
  • Meeresstrandläufer
  • Pfuhlschnepfe
  • Regenbrachvogel
  • Rotschenkel
  • Säbelschnäbler
  • Sanderling
  • Sandregenpfeifer
  • Seeregenpfeifer


Möwen

  • Mantelmöwe
  • Heringsmöwe
  • Silbermöwe
  • Sturmmöwe
  • Lachmöwe
  • Dreizehenmöwe
  • Flussseeschwalbe
  • Zwergseeschwalbe
  • Skua

Enten und Gänse

  • Brandgans
  • Eiderente
  • Stockente
  • Trauerente
  • Pfeifente
  • Graugans
  • Nonnengans
  • Ringelgans

Nonnengänse auf den Wiesen hinter dem Deich

Andere Vogelarten im Wattenmeer

  • Eissturmvogel
  • Kormoran
  • Feldlerche
  • Ohrenlerche
  • Schneeammer
  • Wanderfalke 
  • Seeadler

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